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Kaputtes Display – Daten retten auf Androids & iPhones – So geht’s

Einmal kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert – das Smartphone rutscht dir aus der Hand und fällt zu Boden. Nach einer Schrecksekunde hebst du es mit bangem Blick wieder auf und musst zu deiner Bestürzung feststellen, dass das Displayglas gesprungen ist, das Display nur noch wirre Farblinien anzeigt und nicht mehr auf Eingaben reagiert. Dabei sind doch all deine persönlichen Daten wie Bilder, Videos, Chats und eventuell sogar Passwörter auf dem Smartphone gespeichert! Doch keine Angst, wir zeigen dir, wie du trotz kaputtem Display bei Android-Smartphones und iPhones wieder an deine Daten kommst.

Durch regelmäßige Backups Datenverlust vermeiden

Im Falle eines solchen Missgeschicks bist du natürlich in der besten Verfassung, wenn du nicht ausschließlich auf die Daten auf deinem Smartphone angewiesen bist, sondern mit Backups genau für solche Situationen vorgesorgt hast. Hierzu kannst du beispielsweise deine Daten regelmäßig auf einem Computer sichern oder sie automatisiert in einer Cloud speichern und synchronisieren.

Daten von einem Android-Smartphone mit kaputtem Display retten

Hast du es leider versäumt ein Backup zu erstellen oder die automatische Datensynchronisation zu aktivieren und bist auf die Daten auf deinem Android-Smartphone angewiesen, dann kommst du um eine Datenrettung nicht herum. Wir zeigen dir, welche Vorbereitungen du vornehmen solltest und wie du unter bestimmten Gegebenheiten am besten vorgehst.

Vorbereitung

In den meisten Fällen musst du nach dem Startvorgang eines Smartphones zunächst den PIN der SIM-Karte eingeben, sofern du dies nicht zuvor in den Einstellungen deaktiviert hast. In diesem Fall ist es ratsam, die SIM-Karte aus dem Gerät zu nehmen, sodass es ohne Hindernisse bis zum meistens vorhandenen Sperrbildschirm booten kann.

Darüber hinaus werden bei Android-Smartphones oftmals einige Daten auf eine SD-Speicherkarte ausgelagert, sofern du eine eingesetzt hast. In diesem Fall kannst du die SD-Speicherkarte ebenfalls aus deinem Smartphone nehmen und beispielsweise über ein Kartenlesegerät mit deinem Computer verbinden, auf dem du die darauf vorhandenen Daten problemlos sichern kannst.

Situation 1: Sperrbildschirm deaktiviert

In den meisten Fällen ist ein Sperrbildschirm eingerichtet, der das Handy mithilfe eines Codes vor dem Zugriff durch Fremde schützt. Solltest du bei deinem Smartphone den Sperrbildschirm deaktiviert haben, hast du an dieser Stelle Glück im Unglück und kannst es zur Datensicherung über ein passendes Kabel direkt mit deinem Computer verbinden. Meistens wird das Handy ähnlich wie ein USB-Stick als Wechseldatenträger eingebunden, alternativ kannst du hierfür aber auch die entsprechende Backup-Software des Smartphone-Herstellers nutzen.

Situation 2: Sperrbildschirm aktiviert, USB-Debugging deaktiviert

In diesem Fall gibt es eine allgemeingültige Möglichkeit für alle Android-Geräte sowie eine spezielle Lösung exklusiv für Samsung-Smartphones.

Vorgehen für alle Android-Smartphones

Ist ein Sperrbildschirm mit Codeabfrage eingerichtet und dazu die Option des USB-Debuggings deaktiviert, so gestaltet sich das Szenario deutlich komplizierter. In diesem Fall bleibt nur zu hoffen, dass das Smartphone über eine USB-Schnittstelle mit OTG-Funktionalität („On The Go“) verfügt. Damit ist es möglich, über einen passenden Adapter externe Eingabegeräte anzuschließen und so beispielsweise den Code über eine Tastatur einzugeben. Ist das Gerät entsperrt, kannst du deine Daten wie in Situation 1 sichern.

Besondere Möglichkeit für Samsung-Smartphones

Einen Sonderfall gibt es bei Android-Smartphones der Marke Samsung. Falls dein Gerät den „Find My Mobile“-Dienst unterstützt und du dich bei diesem Dienst angemeldet hast, kannst du die entsprechende Website aufrufen, dich einloggen, das defekte Gerät in der Übersicht auswählen und den Sperrbildschirm deaktivieren. Über Samsung Kies kannst du daraufhin deine Daten sichern.

Situation 3: Sperrbildschirm und USB-Debugging aktiviert

In diesem Fall benötigst du eine ADB („Android Debugging Bridge“), die du über das Android SDK finden kannst. Hast du ADB installiert, kannst du das Smartphone mit deinem PC verbinden die Kommandozeile öffnen. Dies erreichst du, indem du entweder im Startmenü nach „Ausführen“ suchst oder alternativ die Tastenkombination Win+R drückst. Im darauffolgenden Fenster gibst du „cmd“ ein, woraufhin sich die Kommandozeile öffnet.

Mittels des „cd“-Befehls kannst du ins Verzeichnis des ADB-Treibers navigieren und mithilfe von „adb devices“ überprüfen, ob dein Smartphone erkannt wird. Wird das Gerät korrekt erkannt, kannst du die Eingabe „adb shell rm /data/system/gesture.key“ tätigen. Wird dieser Befehl ohne Fehlermeldung akzeptiert, kannst du das Handy neustarten und die Daten sichern.

Aber Achtung: Dieser Tipp funktioniert nicht bei allen Android-Smartphones. Ist es gerootet, steigen jedoch deine Chancen auf Erfolg.

Situation 4: Sperrbildschirm aktiviert, aktiver Bootloader vorhanden, USB-Debugging deaktiviert

Hast du dich zuvor entschieden, ein alternatives Betriebssystem wie beispielsweise LineageOS über eine Custom-ROM zu installieren, so setzt dies in dein meisten Fällen einen entsperrten bzw. aktiven Bootloader voraus. Somit kannst du dein Gerät in einen Recovery-Modus überführen. In diesen Modus gelangst du, indem du das Smartphone ausschaltest und danach die Tasten für Power, Lauter und Home gleichzeitig drückst. Gegebenenfalls kann dein Handy von dieser Tastenbelegung abweichen, informiere dich hierzu am besten im Internet, welche Tasten du bei deinem speziellen Gerät drücken musst. Halte die Tasten so lang gedrückt, bis eine entsprechende Anzeige auf dem Bildschirm erscheint.

Anschließend kannst du das Smartphone über ein USB-Kabel mit deinem Computer verbinden und über die Kommandozeile das Speicherverzeichnis deines Smartphones mit dem Befehl „adb.exe“ öffnen. Wie bei Situation 3 kannst du dich auch hier mittels „cd“ durch die Verzeichnisse bewegen und nach und nach deine Daten kopieren. Möchtest du dagegen ein komplettes Backup erstellen, solltest du den Befehl „adb backup –all –f :\DeinVerzeichnis\backup.ab“ nutzen, wobei du natürlich „DeinVerzeichnis“ durch die tatsächliche Verzeichnisbezeichnung ersetzt.

Alternativ dazu kannst du auch das „Ultimate Backup Tool“ nutzen, das du auf deinem Computer starten kannst, sobald sich dein Smartphone im Recovery-Modus befindet und mit deinem Computer verbunden ist.

Daten von einem iPhone mit kaputtem Display retten

Die meisten der erwähnten Lösungen für Android-Smartphones lassen sich auch bei iPhones der Marke Apple Apple anwenden.

Allerdings ist es bei iPhones sehr einfach, schon vor einem solchen Missgeschick vorzusorgen, indem du das iCloud-Backup aktivierst. Dadurch werden deine Daten regelmäßig in deiner iCloud gespeichert und du kannst sie problemlos über die Internetseite www.icloud.com abrufen. Die entsprechende Aktivierungsmöglichkeit findest du in den Einstellungen deines iPhones unter deiner Apple-ID, gefolgt von den Menüpunkten „iCloud“ und „iCloud-Backup“. Hier kannst du die Funktion aktivieren.

Stattdessen kannst du auch das Programm „Phone Rescue“ nutzen, um die Daten von deinem iPhone zu sichern. Durch die Kooperation mit iTunes lassen sich die Daten auch über iTunes retten.

Ein weiteres empfehlenswertes Tool ist „iMazing“, mit dem du noch mehr Daten als über iTunes sichern kannst und somit auch beispielsweise wieder an deine Chatverläufe kommst. Des Weiteren gibt es noch weitere Programme wie „Dr.fone“ oder „Fondedog“, mit denen du deine Daten sichern kannst.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist eine Datensicherung mit einem defekten Display recht mühsam und aufwendig, aber durchaus möglich. Sowohl für Android, als auch für iPhones gibt es einige Möglichkeiten, wieder an die eigenen Daten zu kommen, auch wenn eine Displayeingabe nicht mehr möglich ist. Allerdings kannst du diese Bemühungen ganz einfach umgehen, indem du im Vorfeld entweder regelmäßig manuelle Backups durchführst oder die automatische Synchronisation mit Cloud-Diensten aktivierst, sodass du auch bei einem kaputten Display keine Angst vor Datenverlust haben musst.

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